TiNeu05

Home

Der Anfang

Metastadt

Habiflex

Der Abbruch

Der Rückbau

Jetzt wird es bunt

Die Bunten

Wie geht es weiter

Links

Aktuelles

Zeche Wulfen 1/2

Disclaimer

Impressum

 

Habi3

In den 70er Jahren planten und bauten die Gelsenkirchener Architekten Richard Gottlob und Horst Klement, in der "Neue Stadt Wulfen", ein Wohnhaus nach dem Prinzip "Habiflex". Die Idee war: Die Innenwände können mit wenigen Handgriffen versetzt werden. Ebenso leicht läßt sich der Balkon in ein zusätzliches Zimmer umwandeln.
Schöne neue Wohnwelt, meinte man. Doch das Habiflex-Haus wurde zum Flop. Die Wohnungen waren nicht besonders schön, die Wände waren nackter Waschbeton und die Decken sahen auch nicht besser aus. Aber auch die Konstruktion hatte einige Kinderkrankheiten. So bildete sich zum Beispiel ständig Schwitzwasser in den Räumen, die Fenster waren undicht, was die Wohnungen praktisch unbewohnbar machte.
Später wurden die Wohnungen dann zum Kauf angeboten. Die Käufer zogen damit wirklich Nieten, denn einige  mussten bereits Insolvenz anmelden. Heute steht das Habiflex leer und ist völlig vermüllt. Der 2000 gemachte Vorschlag, es unter Denkmalschutz zu stellen, fand wohl keine Mehrheit. - Das leer stehende Habiflex-Gebäude wurde für „nicht bewohnbar” erklärt und gegen illegale Nutzung mit einem Zaun gesichert. - Nicht sicher genug!

Habi41
dorsten.de05

Nach oben